Schirak Automobile ist ein Autohaus in St.Pölten, das mittlerweile in dritter Generation geführt wird. 

Unternehmen Sie einen kleinen Streifzug durch die Geschichte der Firma Schirak, die zugleich eine Geschichte der Entwicklung der Motorisierung unseres Landes in den vergangenen 70 Jahren darstellt. Mit dem Verkauf von Landmaschinen in Herzogenburg hat es im Jahr 1930 begonnen...

„Der Name Schirak steht seit 1930 für kompetente Beratung und höchste Kundenzufriedenheit!

1930

Gründung der Firma SCHIRAK als Landmaschinenhandel in Herzogenburg. Bereits im Jahre

1937

mußte der Betrieb, in dem zuerst nur landwirtschaftliche Geräte verkauft wurden, auf 600 Quadratmeter vergrößert werden.

1962

Gründung eines zweiten Betriebes, der SCHIRAK LANDMASCHINEN Betriebsanlage, in der Mariazellerstraße 57 in Obergrafendorf.

1971

Aufgrund der Stagnation des Landmaschinen-Geschäftes startete die Firma Schirak als zweites Standbein den Autohandel in Herzogenburg mit den Marken Toyota und Volvo.

1973

Eröffnung des Autohauses in St. Pölten, Porschestrasse 33.

1978

Übernahme der Markenvertretungen von NISSAN und SAAB.

1983

Kauf der Liegenschaft Porschestrasse 19.

1986

Übernahme der Markenvertretungen für ROVER, JAGUAR, LAND ROVER, MINI und MG.

1993

Umbau und Erweiterung des Areals Porschestrasse 19

1994

Gründung der Auto Centro GmbH mit Fiat, Alfa und Suzuki

1995

Übernahme der Markenvertretung für VOLVO.

1999

Auto Schirak wird als „Saab-Händler des Jahres 1999 und 2000“ ausgezeichnet. Laut einer Untersuchung der Zeitschrift „Alles Auto“ zählt Auto Schirak zu den 150 besten Werkstätten Österreichs.

2001Übernahme der Geschäftsleitung durch Ing. Werner Schirak in der dritten Generation als Nachfolger seines Vaters, Kom. Rat Ing. Josef Schirak.
2001Beteiligung an Harley Davidson – KTM St. Pölten
2004Eröffnung des Standortes Krems der Auto Centro GmbH mit Alfa, Fiat
2015Übernahme des Land Rover Service Vertrages am Standort Auto Centro Krems
2018Erweiterung des Standortes Porschestraße 19 um einen neuen Jaguar Land Rover Schauraum

Die Geschichte zur Firmengründung

Josef Schirak sen., der Gründer der einstigen „Landmaschinenhandlung Josef Schirak“ wurde 1909 im kleinen, nahe Herzogenburg gelegenen Dörfchen Oberwinden, als Sohn einer Landwirtefamilie geborgen. Dem jüngsten von 3 Kindern bot die extrem kleine Landwirtschaft keinerlei Existenzgrundlage und so war es mehr oder weniger selbstverständlich für den jungen Mann, sich anderswo eine Beschäftigung zu suchen.
Hart zu arbeiten war für den Gründer des Hauses schon in frühester Jugend kein Hindernis und so betätigte er sich ab dem Jahre 1928 als Hilfsarbeiter bei der damals gerade laufenden Regulierung des Perschingflusses. Um täglich schneller zur Arbeitsstätte und am Abend nach Hause zu gelangen, hatte er das Ziel vor Augen ein Motorrad anschaffen zu können - für die damalige Zeit ein sicher sehr hochgestecktes Ziel! „Ohne Fleiß - kein Preis“ dachte er sich, legte frühmorgens, wenn die Kollegen noch schliefen, einige Sonderschichten ein und verdiente damit in kurzer Zeit soviel Geld, um Anfang 1929 ein Motorrad ankaufen zu können.
Bereits am 28. November 1928 wurde auch der Führerschein erworben.
Mitte des Jahres 1929 nahm Josef Schirak sen., einen Posten als Hilfsarbeiter in der Gießerei der Firma Grundmann an und von da an verspürte er auch bereits reges Interesse für den Verkauf von Landmaschinen. Erfolgte das Verkaufen von kleinen Geräten vorerst sozusagen als Nebenjob in der Freizeit, wuchs in der Folge das Interesse an dieser Tätigkeit immer mehr und mehr und ab März 1930 war Josef Schirak sen. ausschließlich mit dem verkauf von Landmaschinen beschäftigt.

Mit Ausstellungsdatum 12. März 1930 wurde die Legitimation als bevollmächtigter Handelsreisender im Dienste der Firma Martin Mehrl in Krems, erteilt. Noch im Jahre 1930 meldete er den „Handel mit landw. Maschinen“ an und ab diesem Zeitpunkt agierte er somit als selbstständiger Unternehmer. Damit hatte die Geburtsstunde des Unternehmens Schirak geschlagen und von nun an ging die Entwicklung rasch und zielstrebig weiter.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, das es gerade eine damals in Landwirtekreisen sehr beliebte Maschine war, durch deren Verkauf die ersten finanziellen Mittel eingespielt werden konnten. Schirak sen., gelang es sozusagen im Alleingang, Anfang der dreißiger Jahre einige tausend Stück „Mehrl-Schrottmühlen“ vorzuführen, zu verkaufen und auch größtenteils selbst in Betrieb zu setzen. Zur Lagerung der Maschinen wurde ein Teil einer in Herzogenburg leerstehenden Lagerhalle gemietet, ein Lieferwagen der Type Steyr 12 wurde angekauft , das Geschäft florierte und der 14 Stunden Tag sowie fast alle Sonn- und Feiertage wurden für den jungen Unternehmer als Arbeitstage zur Selbstverständlichkeit.